Gemeinsam für die Jugendarbeitim Bistum Regensburg
  1. Der frühe Mini kriegt den besten Platz

Der frühe Mini kriegt den besten Platz

Jugendwallfahrt zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit nach Rom

Jugendstelle.de

Getreu dem Motto der Woche starteten in der Nacht von Ostersonntag auf Montag zwei Jugendbusse zu früher Stunde Richtung Süden. Das Ziel war die ewige Stadt Rom, in der die jungen Leute anlässlich des außerordentlichen Heiligen Jahres eine unvergessliche Woche verbringen sollten. Es wurden aus vielen Regionen des Bistums Regensburg die Wallfahrer eingesammelt – so nahmen an der Fahrt junge Leute aus Mintraching, Waldmünchen, Bad Kötzting/Wettzell, Vilsbiburg oder Brandt teil.

Gottesdienst unter der Skisprungschanze

Bei recht frischen Temperaturen und nur ein wenig Schlaf im Vorfeld kamen die Jugendbusse mit den Bussen der Erwachsenenfahrt am Stift Wilten an, um die Wallfahrt mit einem feierlichen gemeinsamen Gottesdienst zu beginnen. Nach dieser Stärkung machten sich alle bei Sonnenschein weiter auf den Weg nach Süden. Begleitet wurden die Jugendbusse durch ihre Reiseleitung Jugendpfarrer Thomas Helm & Jugendreferentin Sabine Meckl (Bus 7) und Winfried Brandmaier (Leiter der Fachstelle MInistrantenpastoral) und die Jugendreferentin Bianca Engel. Diese gestalteten die weitere Busfahrt mit der Vergabe des Pilgermaterials und einigem Wissenswerten zu Rom und Italien.

Heilige Pforten, antikes Rom und Spezialaufträge

Nachdem der Schreck über das frühe Aufstehen bei einem sehr leckeren und ausgewogenen Frühstück überwunden werden konnte, brachen die Pilger auf, um in Santa Maria Maggiore die erste Heilige Pforte zu durchschreiten. Die Ministrantinnen und Ministranten aus Bad Kötzting/Wettzell durften dabei als Messdiener aktiv werden und als erste mit dem Papstkreuz durch die sonst verschlossene Pforte in die Basilika einziehen. Bischof Rudolf Voderholzer begrüßte die Wallfahrer herzlich in Rom.
Nach der Mittagspause ging es zum Kapitol, Vittoriano und dem antiken Rom. Die Wölfin mit Romulus & Remus wurde gefunden, Wunschzettel beim Christkind hinterlassen und versucht aus den Steinen am Forum Romanum zu rekonstruieren, was dort mal gestanden hat. Das Collosseum durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde ausreichend von allen Seiten begutachtet. Um die Teilnehmenden zu ermuntern genau hinzuschauen, bekamen sie pro Tag zwei Spezialaufträge, die es für das "Osterbattle" zu lösen galt. So sollte zum Beispiel das kitschigste Souvenir, die Mutter von Konstantin, der Papst mit der längsten Amtszeit gefunden werden und auf kreative Weise Statuen nachgestellt werden.

Papstaudienz und flatternde Nerven

Die Papstaudienz stellte ein ganz besonderes Highlight dar, da die Regensburger Pilger einen Platz ganz vorne reserviert bekommen hatten. Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Heilige Vater bejubelt und tolle Erinnerungsfotos geschossen. Manche Jugendlichen nutzten auch die Gelegenheit die Kuppel des Petersdoms zu besteigen und den atemberaubenden Blick zu genießen.
Der Gottesdienst am folgenden Tag im Petersdom ließ bei einigen die Nerven flattern. An so einem besonderen Ort als Ministrant ganz vorne dabei sein zu dürfen, oder die Lesung und Fürbitten zu lesen, sorgte bei manchem für ein flaues Gefühl im Bauch und ein Strahlen im Gesicht, als alles super gelaufen war.

Barockes Rom und Sehenswürdigkeiten aus Sand

Der anschließende Stadtspaziergang zeigte den jungen Leuten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, die man in Rom gesehen haben sollte und wurde von ausreichend Pausen und Eisgenuss begleitet. Nach dem Durschreiten der letzten Heiligen Pforte im Lateran, machte sich ein Teil der Reisegruppe auf ans Meer, den Strand von Ostia, während der andre teil eine Katakombe besichtigte.
Am Strand sollten die Jugendlichen, die Sehenswürdigkeiten nachbauen, die sie über die ganze Woche in Rom gesehen hatten. Dabei kamen echte Kunstwerke und zum Teil auch sehr moderne Bauwerke zustande. Die Woche war ein unvergessliches Erlebnis und die gemeinsame Wallfahrt hat die jungen Leute zusammengeschweißt. Für viele war es die erste Reise nach Rom, von der sie sicher noch lange berichten werden. Ein gemeinsames Nachtreffen ist auch bereits in Planung.

Wenn auch du einmal Teil von so einer einmaligen Reise sein willst, informier dich auf den Seiten deiner Jugendstelle über aktuelle Angebote und Möglichkeiten.